Zum Hauptinhalt springen

Zero Waste Woman — Kochlets: Prinzip statt Rezept

7. Rauhnacht reloaded - Gefühle & Innere Stimme

Die siebte Rauhnacht steht im ZWW-Universum für Gefühle & Innere Stimme

Manchmal braucht es keine Lösung.
Nur ein inneres Ja oder Nein.

Die 7. Rauhnacht fühlt sich an wie Zuhören.
Nicht alles benennen.
Nicht alles verstehen.

Ein Gefühl darf da sein.
Das reicht für jetzt.

Ein stilles Wissen.

Ein Gefühl zum Mitnehmen

Manchmal hilft es, sich an ein gutes Körpergefühl zu erinnern, bevor man sich mit etwas Schwierigerem beschäftigt.

Mini-Ritual – 15 Minuten

Setz dich bequem hin.
Ruf dir eine Situation ins Gedächtnis, in der du dich wohl gefühlt hast.

Bleib kurz bei diesem Gefühl.
Spür, wo es im Körper auftaucht.
Vielleicht als Weite, Wärme oder Ruhe.

Atme ein paar Mal ruhig weiter und lass sich dieses Gefühl etwas ausbreiten.

Dann denk behutsam an eine Situation , die in nächster Zeit vor dir liegt und die in dir Spannung erzeugt z.B. ein schwieriges Gespräch mit deinem Chef.
Nicht ins Detail gehen.
Nur so weit, wie es sich für dich okay anfühlt.

Jetzt schau, ob du das angenehme Gefühl dabei übertragen kannst. Versuche dann dieses Gefühl mitzunehmen.
Nicht als Lösung.
Eher als Begleitung.

Klarer Sinn:

Es geht heute nicht darum, einen Plan zu machen oder eine Entscheidung zu erzwingen.
Es reicht, anzufangen

Die Farbe der 7. Rauhnacht - Rubinrot

Der Geburtsstein des Monats Juli ist der Rubin – ein Edelstein mit tiefroter Farbe, die traditionell mit diesem Monat verbunden wird.

Die Farbe Rot des Rubins wird mit Emotionen, Leidenschaft, Liebe, Energie und Vitalität assoziiert.

Ganz einfache Anwendung:

Rubinrot darf heute einfach dabei sein.
Als Lippenstift, Ohrring, Kleidung oder Beere auf dem Teller.

 

Verwertungsidee mit Juli-Energie

Gute Gedanken brauchen gutes Papier.

Manche Gedanken tauchen immer wieder auf.
Nicht laut, aber beharrlich.
Für genau die mache ich mir im März eigene Notizzettel.

DIY: Mini Moodboard für den Juli

Was du verwendest

Nimm, was dir im Alltag ohnehin begegnet ist:

Persönliche Alltagsreste
  • Kassenzettel

  • Eintrittskarten

  • Post-its

  • Verpackungsetiketten

Küche & Haushalt
  • leere Teebeutel-Verpackungen

  • Papier von Schokolade

  • Etiketten von Gläsern

  • Banderolen von Obstkisten

Natur (vielleicht findest du ja etwas beim Spazierengehen)
  • ein Blatt

  • ein Grashalm

  • ein Blütenrest

Rubinrot als Akzent
  • rotes Papier

  • Beeren-Verpackung

  • roter Stift

  • Etikett

Träger für dein Mini Moodboard

  • alte Postkarte

  • Buchrückseite

  • Karton aus einer Verpackung

  • Seite aus dem Notizbuch


So entsteht dein Mini Moodboard

Lege dir einen kleinen Untergrund zurecht.
Nicht größer als eine Postkarte.

Sammle ein paar der Alltagsreste,
die sich heute stimmig anfühlen.

Ordne sie lose an.
Ohne Plan.
Ohne Geschichte.

Wenn du magst, setze ein rubinrotes Detail dazu.

Hör auf, wenn es sich rund anfühlt – nicht, wenn es voll ist.

Warum das zum Juli passt:

Der Juli ist laut, warm und voll.
Viele Eindrücke kommen gleichzeitig an.

Das Mini Moodboard reduziert das bewusst auf ein Gefühl,
das sich im Körper richtig anfühlt – und bleibt bei genau diesem einen Eindruck.

Einen Satz zum Mitnehmen

Vielleicht magst du den Satz mitnehmen und tagsüber an ihn denken. Vielleicht magst du aber auch den Satz durch die EFT verstärken. Vielleicht magst du ihn aber auch einfach nur lesen. Egal wie, fühl dich frei!

 

„Ich nehme meine Gefühle ernst und lasse mich von ihnen führen.“

EFT (Emotional Freedom Technique) – zur Verstärkung der Affirmation

wenn du magst, nutze den 

Kopfpunkt (Scheitelpunkt),

der sich genau in der Mitte oben am Kopf befindet

Er hilft, bei Grübln, inneren Feststecken, dem Bedürfnis alles zu durchdenken und vom Übergang vom Denken in die Umsetzung zu kommen.

Du klopfst ihn mit zwei bis drei Fingern einer Hand sanft, rhythmisch, während du ruhig diesen Satz sagst.